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Akku-Mythen aufgeklärt: So hält Ihr Smartphone-Akku wirklich länger

Man muss das Handy vor dem Laden komplett leer werden lassen. Über Nacht laden macht den Akku kaputt. Solche Ratschläge halten sich hartnäckig, sind aber heutzutage oft falsch. Moderne Smartphones nutzen Lithium-Ionen-Akkus, die ganz anders funktionieren als alte Batterien. Wir räumen mit den größten Mythen auf.

Mythos 1: Der Memory-Effekt

Früher hieß es: Wenn man das Handy bei 50 % lädt, merkt sich der Akku diesen Stand und verliert an Kapazität. Das galt für alte Nickel-Cadmium-Akkus, ist bei modernen Smartphones aber kompletter Unsinn. Sie können (und sollten!) Ihr Handy jederzeit zwischendurch aufladen.

Die 20-80-Regel

Lithium-Ionen-Akkus fühlen sich im mittleren Bereich am wohlsten. Im Idealfall lassen Sie den Akku nicht unter 20 % fallen und laden ihn nicht zwingend immer auf volle 100 % auf. Extreme (komplett leer oder dauerhaft randvoll) bedeuten Stress für die chemischen Zellen im Inneren.

Mythos 2: Über Nacht laden ist schädlich

Auch das stimmt so nicht mehr. Moderne Handys haben eine intelligente Elektronik verbaut. Sobald der Akku voll ist, stoppt das Handy die Stromzufuhr automatisch. Es kann also nicht „überladen“ werden. Was dem Akku jedoch wirklich schadet, ist Hitze. Legen Sie das ladende Smartphone deshalb nicht im Hochsommer in die pralle Sonne oder unter ein dickes Kissen ins Bett.

Ist Ihr Akku trotzdem ständig leer?

Wenn Ihr Smartphone trotz guter Pflege schon nach einem halben Tag den Geist aufgibt oder sich bei 15 % plötzlich ausschaltet, ist der Akku vermutlich einfach altersbedingt verschlissen. Wir tauschen den Akku schnell und fachgerecht aus – danach hält Ihr treuer Begleiter wieder so lange wie am ersten Tag!

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